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Alpin/Rennteam

Trainingslager des Rennteams im Pitztal
ALPIN

Ein Bericht über unser Trainingslager am Pitztaler Gletscher:

Trainingsdauer:
Zeitraum:
5 Tage
30.10. - 3.11.2017
   
Skigebiet:
Unterkunft:
Pitztaler Gletscher
Hotel Sportalm, Plangeroß
   
Teilnehmer: 25 Rennläufer
6 Trainer
17 Eltern & Betreuer

Wie schon in den Herbstferien der letzten Jahre, versammelte sich ein Großteil unserer aktiven Rennläufer samt Eltern und Trainern auch dieses Jahr wieder am Pitztaler Gletscher, um den Beginn der Wintersaison 2017/2018 einzuläuten.

Gruppenbild

Panorama Pitztal
Blick hinunter ins Pitztal

Es wurde wie immer viel trainiert, auch begünstigt von guten Wetter- und Schneeverhältnissen. Nachdem am Sonntag (den einige schon zur Anreise nutzten) aufgrund von Sturmtief "Herwart" kein Liftbetrieb am Gletscher möglich war, fand in der Nacht zu Montag eine deutliche Wetterberuhigung statt. Die einzige Spur, die "Herwart" hinterließ, war ein bisschen Neuschnee welcher uns den Rest der Trainingswoche erfreute. Hinzu kamen gut erträgliche Temperaturen, wenig Wind und sehr viel Sonnenschein; somit fanden wir schon das vierte Jahr in Folge sehr gute Trainingsbedingungen vor.

Anstehen am Gletscherexpress
Anstehen am Gletscherexpress

Leider erwies sich der Gletscherexpress, diesmal deutlich schlimmer als in den vergangenen Jahren, einmal mehr als das Nadelöhr schlechthin: bedingt durch zwei Feiertage (Reformationstag am Dienstag; Allerheiligen am Mittwoch) zog es bis Mittwoch unheimlich viele Skifahrer zum Gletscher und wir mussten mitunter eine gute Stunde bis zur Auf- oder Abfahrt in der Schlange warten. Dies stellte besonders die Nerven unserer Kleinen (unser jüngster Teilnehmer ist 5 Jahre alt) auf eine harte Probe.

Ein typischer Trainingstag sah oft so oder so ähnlich aus:
Ein "Vorauskommando" von drei bis vier Trainern stand dankenswerter Weise jeden Morgen sehr früh auf, um gegen 7h das Hotel zu verlassen und mit der ersten Bahn um 7:30h auf den Gletscher zu fahren. Oben angekommen begannen die Trainer den Kurs auf dem Pistenabschnitt zu setzen, der uns bei der Mannschaftsführer- Besprechung am Vortag zugeteilt worden war.

Videograph bei der ArbeitTrainer an der Rennstrecke>
Videograph Max und Trainer "Begge" an der Piste

Der große Rest unseres Teams, bestehend aus Rennläufern, Trainern und einigen Eltern fand sich meist zwischen 7h und 7:30h beim Frühstück ein und nahm, je nach vorheriger Absprache, gemeinsam den Skibus um 8:15h oder 8:30h vom Hotel zur Gletscherbahn.
Nach weiter oben bereits erwähnter Wartezeit traf man sich "oben" im Skigebiet meist gegen 9:30h zum Trainingsbeginn. Unter dem geschulten Blick von Trainer "Begge" ging es durch den Slalom- oder Riesenslalom-Parcours. An dessen Ende erfolgte das direkte Feedback per Walkie-Talkie an den einzelnen Rennläufer. Auch gab es Trainings-Sessions welche per Videokamera aufgezeichnet wurden, um unseren Sportlern später im Hotel noch eine genauere Analyse ihrer Technik und Haltung geben zu können.
Gegen 12:30h trafen wir uns dann alle wieder zum Mittagessen im Restaurant der Bergstation. Die Qualität der Speisen bewegt sich hier leider auf eher überschaubarem Niveau, die Preise dafür auf einem umso höheren.
Mit vollem Magen und gestärkt für den Nachmittag wurden unsere Rennläufer nach dem Mittag in Gruppen eingeteilt, um an Grundlagen oder technischen Feinheiten zu arbeiten. Da Spaß der größte Motivator ist, ging es natürlich auch diverse Male in die Ski-Cross-Strecke, die "Hotline" oder über die Wellenbahn...

Skifahrer beim Techniktraining
Techniktraining

Die Eltern hatten währenddessen die Aufgabe, die Rennstrecke abzubauen und die Stangen für den nächsten Tag wieder oben an den Trainingshang zu bringen.

Abbau der Strecke
Abbau der Trainingsstrecke

In der Regel bis 15:30h wurde das Nachmittagstraining beendet; wer Glück hatte schaffte es bis spätestens 17h ins Hotel zurück und bekam somit noch etwas von der Nachmittagsjause ab. In der kurzen Zeit zwischen Jause und Abendessen nutzten viele das hoteleigene Schwimmbad oder die Sauna. Zweimal stand auch ganz das Training im Vordergrund und es gab ein gemeinschaftliches Jogging- bzw. Fußballprogramm.
Abendessen wurde ab 18:30h serviert und stellte einen willkommenen und absolut schmackhaften Kontrast zum Essen des Gletscherrestaurants dar. Nach dem Essen ließ man dann (oft gekoppelt ans Alter der eigenen Sprösslinge) den Abend zügig oder langsam ausklingen, z.B. während "Furti" auf seinem Akkordeon spielte.

Mit dem Freitag ging auch unser diesjähriges Herbsttrainingslager schließlich zu Ende und wir können ein sehr positives Fazit ziehen: alle waren mit viel Freude und Elan dabei und es hat sich zum Glück niemand ernsthaft verletzt. Weitere Bilder des Trainingslagers gibt es hier.

Zum Abschluss noch ein Wort im Namen aller Rennläufer und Eltern an unsere Trainer und Organisatoren: habt ganz herzlichen Dank für Euer ehrenamtliches Engagement und die viele Zeit, welche ihr dafür aufbringt! Ihr tragt einen riesigen Teil dazu bei, dass auch dieses Trainingslager so ansprechend gestaltet werden konnte und dass unsere Rennläufer so viel Spaß haben und sich weiter entwickeln können.
In diesem Sinne blicken wir voller Vorfreude dem nächsten Trainingslager im Januar und den ersten Rennen entgegen.

Gruppe im Gegenlicht

gez. si

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